R+S erweitert das Dienstleistungsangebot um ein neues Beratungssegment: das Umfragewesen

27.11.08

Ein klassisches Instrument der Marktforschung ist die Zielgruppenbefragung. Ihre Ergebnisse liefern relevante Daten für die erfolgreiche Ausrichtung komplexer Werbe- und Marketingstrategien oder auch einzelner Kommunikationsmaßnahmen.

Zu Beginn der Entwicklung einer neuen Kommunikationsstrategie stehen viele Überlegungen – wie sind die Märkte beschaffen, wie ist das Wettbewerbsumfeld und vor allem: Wer sind die Zielgruppen und wie sind deren Bedürfnisse? Eines der probaten Mittel zur Erhebung qualifizierter Ausgangsdaten ist die direkte Zielgruppenbefragung. Durch die gezielte Abfrage strategisch relevanter Argumente erhält man einen Datenbestand, anhand dessen sich die Marketingentscheidungen strukturieren lassen.

Damit die Befragung auch sinnvolle Daten zu Tage bringt, müssen die Interviews im Vorfeld entsprechend zielorientiert angelegt werden. Dabei gibt es vieles zu beachten. Zuerst muss man überlegen, ob die Datenerhebung schriftlich oder mündlich stattfinden soll, denn ein Interview darf in der Regel nicht länger als drei Minuten in Anspruch nehmen. Die Fragen müssen im Hinblick auf die spätere Auswertung strukturiert werden. Es gibt so genannte geschlossene Fragen, die dem Befragten eine Auswahl oder Abstufung vorgeben, für die er sich entscheiden muss.  Hierbei ist gut zu überlegen, welche Stufen man ansetzt, z.B. Abstufungen wie sehr stark, stark, mittel, wenig, überhaupt nicht. Dann gibt es offene Fragen, bei denen der Befragte im Prinzip antworten kann, wie er möchte. Der Vorteil dieser Fragen ist, dass die Inhalte der Antworten völlig frei sind. Der Nachteil ist, dass dies höhere Anforderungen an den Interviewer stellt, da er mitschreiben muss. Auch für die Auswertung ist diese Art der Fragen sehr viel anspruchsvoller und auch schwieriger.
Offene Fragen sind dann von Vorteil, wenn der Fragesteller keine Einschränkung oder Vorauswahl vornehmen möchte.
Auch wie die Fragen selbst aufzubauen sind, ist eine kleine Wissenschaft für sich: Man sollte keine hypothetischen Fragen oder Konjunktive verwenden, keine zu langen oder zu komplexen Fragen stellen und suggestive Fragen vermeiden. Und schließlich sollte man nicht vergessen, einen Benefit in Aussicht zu stellen: ein kleines Give-away als Dankeschön für die Befragten.

Die Bandbreite für Zielgruppenbefragungen ist groß, denn die Interviews lassen sich gezielt auf die individuellen, marketingrelevanten Fragestellungen hin entwickeln. Aktuell hat R+S Zielgruppenbefragungen u. a. in den Bereichen Regionalmarketing und Produktentwicklung durchgeführt.

Sie sehen also: Die Einsatzmöglichkeiten des Marketinginstruments Zielgruppenbefragung sind so vielfältig wie die Märkte mit ihren jeweiligen Anforderungen. Wenn Sie Fragen dazu haben oder der Meinung sind, dass dies auch eine Möglichkeit für Sie wäre, können Sie sich natürlich jederzeit gerne an uns wenden.

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